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20.08.2017

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Aktuelle Artikel
  • 18.08.2017 14:30

    Der Euro – wird nicht ewig bestehen

    Heute wird immer klarer, dass die Kunstwährung „Euro“ langfristig nicht funktionieren kann. Wie sehr versessen die Politik nach wie vor auf den Euro ist, sehen Sie daran, dass der Euromitbegründer und jetzige EU-Präsident Jean-Claude Juncker Anfang April 2012 erklärte, dass der Euro „ewig existieren“ werde.

    Solche Äußerungen erinnern schon an den ehemaligen SED-Parteichef Erich Honecker, der nur wenige Wochen vor dem Fall der Mauer erklärte, dass die Mauer noch 100 Jahre stehen werde. In beiden Fällen wollen es sich die Begründer eines Systems nicht eingestehen, einen Fehler gemacht zu haben, und dass deren Errungenschaften schon vor dem Ende stehen.

    Doch warum ist der Euro zum Scheitern verurteilt? 1999 wurden durch die Einführung des Euros in der Euro-Zone die Wechselkurse zwischen den teilnehmenden Staaten abgeschafft. Damit hat man den Grundstein für eine zusätzliche Krise geschaffen, eine Währungskrise.

    Der Haken des Euros besteht darin, dass man hier ökonomisch völlig verschiedene Länder unter einen Hut packt. Früher konnten die schwachen Euro-Staaten durch eine Währungsabwertung ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt wiederherstellen. Heute gehen sie regelrecht zugrunde und es bauen sich immer mehr Spannungen im Euro-Raum auf.

    Flexible Wechselkurse sind gut für wirtschaftlich schwache Länder

    Ein flexibler Wechselkurs bedeutet, dass der Devisenkurs zwischen zwei Währungsgebieten nicht festgelegt wird und auch nicht versucht wird, diesen in irgendeiner Weise künstlich zu beeinflussen. Er unterliegt also den Marktkräften von Angebot und Nachfrage. Wird eine Währung mehr nachgefragt, so steigt der Preis für dieses Geld, also der Wechselkurs. Würden vermehrt Bürger ersparte Euro in US-Dollar wechseln, so müsste der US-Dollar im Kurs steigen, dann müsste also immer mehr Euro aufgebracht werden, um einen Dollar zu erhalten.

    Je nach wirtschaftlicher Entwicklung der Länder stellt sich dann der Kurs auf unterschiedliche Niveaus ein und gleicht damit die Wirtschaftsschwankungen der Staaten untereinander aus. Was bedeutet dies? Wenn beispielsweise ein Land mit eher schwächerer Wirtschaftsentwicklung einen flexiblen Wechselkurs zu einem wirtschaftlich besser dastehenden Land hat, dann wächst die Wirtschaftsleistung in dem starken Land schneller als in dem schwachen Staat.

    Weil das Wirtschaftswachstum im wirtschaftlich stärkeren Land größer ist als im schwachen Staat, ist dieses für den international orientierten Investor attraktiver, da hier höhere Gewinne zu erwarten sind.

    Zu starke Währungen verschieben das wirtschaftliche Gleichgewicht

    Wenn deshalb mehr ausländisches Kapital in dem Land investiert wird, dessen Währung sich besser entwickelt, steigt der Preis für das Geld dieses Landes. Entsprechend muss der Wechselkurs des schwächeren Landes sinken, da die Nachfrage nach dessen Währung nicht zugenommen hat. Der Devisenkurs der Währung beeinflusst entscheidend den Außenhandel eines Landes.

    Ein steigender Wechselkurs bedeutet, dass die Exporte schwieriger werden, weil das Ausland mehr eigene Währung aufwenden muss, um das aufgewertete Geld des anderen Landes für den Warenkauf zu erhalten. Die Produkte dieses Staates werden also für das Ausland teurer, auch wenn sich am Preisniveau im Inland nichts verändert hat. Gleichzeitig werden Importe für den Staat attraktiver, weil die aufgewertete Währung es erlaubt, im Ausland billiger einzukaufen. Im Ergebnis führt also eine Aufwertung dazu, dass die Exporte sinken und die Importe steigen.

  • 16.08.2017 14:34

    Crash-Gefahr: Ex-Fed Chef Greenspan warnt vor Platzen der Anleihen- und Aktienblase

    Die Warnungen vor der nächsten Krise an den Finanzmärkten werden immer zahlreicher. Das Bild des ungetrübten Optimismus bekommt so langsam Risse. Für mich ist das keine Überraschung. Ich erwarte schon seit langer Zeit eine neue Finanzkrise. Aber jetzt schwenken auch weitere Experten auf diese Linie ein.

    So hat jetzt der ehemalige Präsident der amerikanischen Notenbank Alan Greenspan in einem Interview vor dem Platzen der Anleihenblase durch steigende Zinsen gewarnt. Er geht davon aus, dass die Zeit extrem niedriger Zinsen in Kürze ihrem Ende entgegengeht und damit auch die drei Jahrzehnte andauernde Phase steigender Aktienmärkte enden wird. Das derzeitige Zinsniveau ist seiner Ansicht nach abnorm niedrig und es kann nur eine Richtung für die weitere Entwicklung geben, nämlich steil nach oben. Wenn es soweit ist, werde alles extrem rasch verlaufen.

    Das deckt sich mit meiner Erwartung. Auch ich gehe davon aus, dass die Zinsen schon bald sehr schnell ansteigen werden. Das wird jedoch nicht durch Zinsanhebungen der Notenbanken geschehen, sondern dadurch, dass die Unsicherheit auf dem Finanzmarkt zunimmt und die steigenden Risikozuschläge zum Zins eine Erhöhung des Zinsniveaus verursachen.

    Höhere Zinsen werden die Börsen stark schwächen

    Höhere Zinsen bewirken, dass Aktien immer unattraktiver für Anleger werden, wodurch das Kursniveau zwangsläufig sinken wird. Dies führt dann zum Platzen sowohl der Anleihen-, wie auch der Aktienblase und es wird sich zeigen, dass Aktien eben nicht, völlig losgelöst von dem Fundament der realen Wirtschaft dauerhaft nur nach oben gehen können.

    Noch erleben wir aktuell diesen Boom an den Finanzmärkten. Zwar sind die Kurse in den vergangenen Wochen etwas zurückgekommen – doch das war noch nicht die von mir erwartete Korrektur. Die wird sehr viel heftiger ausfallen – und vor allem viele Investoren völlig überraschend treffen. Derzeit erleben wir eine Situation, wie wir Sie in der Vergangenheit schon häufiger erlebt haben: Der Optimismus an den Börsen ist nahezu unbegrenzt. Doch genau in diesen Phasen ist die Gefahr für einen Rückschlag besonders groß.

    Hier kann ich Ihnen nur nahelegen, die aktive Absicherung Ihres Vermögens voranzutreiben. Das machen Sie Sie auf jeden Fall mit einer breiten Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen. Dazu gehören auf jeden Fall auch Fremdwährungen, Edelmetalle und ausgesuchte Aktien.

  • 15.08.2017 15:06

    Deutsche Konjunktur: Exporte sinken völlig unerwartet

    Bert Rürup, der ehemalige Wirtschaftsweise und Namensgeber der sogenannten Rürup-Rente wagte sich in diesen Sommertagen mit seiner Aufschwungs-Prognose sehr weit aus dem Fenster:

    So sagte er im Magazin „Focus“ vorher, dass die Bundesrepublik Deutschland auf den längsten Aufschwung der Geschichte zusteuern wird.

    Der Professor merkt an, dass das 2. deutsche Wirtschaftswunder bis weit in die kommende Legislatur-Periode hinein anhalten werde.

    Boom-Phase seit dem Jahr 2013

    Nahezu alle Ökonomen sind mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland extrem optimistisch gestimmt.

    Prof. Dr. Michael Hüther, der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, betonte – ebenfalls im Focus:

    Deutschland sehe seit dem 1. Quartal 2013 einen stetigen, wie am Lineal gezogenen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der Erwerbstätigkeit.

    Der stetige Aufbau neuer Jobs – und damit die Schaffung von Einkommen – führe folglich zu einer Selbstverstärkung des Aufschwungs, so der Experte.

    Hüther meinte weiter, dass es derzeit scheinbar keine konjunkturellen Effekte mehr gebe. Und last but not least sagte er, dass aktuell nichts auf ein Ende des Aufschwungs hindeute.

    Kräftiger Einbruch der Exporte

    Angesichts dieser überaus optimistischen Stimmen erscheinen die jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes doch ein wenig überraschend und ernüchternd zugleich.

    Die deutschen Exporte sind im Juni nämlich so stark gesunken wie seit fast 2 Jahren nicht mehr; sie schrumpften nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,8% zum Vormonat.

    Von der Agentur Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich einen kalender- und saisonbereinigten Rückgang von 0,3% erwartet.

    Sehr interessant ist auch, dass nicht nur die Exporte stark rückläufig waren; auch bei den Importen verzeichneten die Statistiker Einbußen.

    Fakt ist demnach, dass die Einfuhren um 4,5% fielen – und damit so stark wie seit dem Januar im Krisenjahr 2009 nicht mehr.

    Verunsicherte Exporteure

    Und in dem Kontext goss der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, Wasser in den Optimismus-Wein:

    • Die deutschen Exporteure seien verunsichert.
    • Die jüngsten Sanktionen der USA gegen Russland und den Iran könnten sich negativ auf deutsche Unternehmen auswirken.
    • Hinzu komme, dass gleichzeitig der Export-Weltmeister China derzeit etwas schwächele.

    Ja, liebe Leser: Schon jetzt zeigen die harten Fakten, dass es, nicht wie von den sogenannten Experten erwartet, weiter linear nach oben gehen kann – und wird – mit der deutschen Konjunktur.

    Das negative Überraschungs-Potenzial ist nicht nur für die Konjunktur gewaltig, sondern insbesondere auch für die Aktienmärkte.

  • 14.08.2017 15:15

    Die Börsen-Bäume wachsen nicht in den Himmel

    Anscheinend sind die Bullen an der Börse derzeit in den Sommerferien; die Euphorie ist urplötzlich wie vom Winde verweht.

    Normalerweise sind es ja „erst“ die Herbst-Winde, ja: Stürme, die den Aktien-Bullen zu schaffen machen.

    Sicherlich, in Relation zu einem echten „Crash“ fühlt sich das kleine Börsen-Beben dieser Tage wie ein laues Lüftlein an.

    Deutscher Leitindex unter 12.000

    Fakt ist allerdings, dass der deutsche Leitindex in den ersten August-Tagen nur eine Richtung kannte: nach unten.

    Sicherlich, zuvor hatte es die Papiere der deutschen Autobauer im Zuge der Diesel-Krise schon arg erwischt.

    In den letzten Tagen gerieten dann auch Schwergewichte wie das Papier des Industrie-Riesen Siemens unter Druck.

    Unter dem Strich fiel das deutsche Leitbarometer unter die Marke von 12.000 Punkten. Der Traum vom Erreichen der 13.000 ist damit dahin.

    Siemens: Schwacher Auftrags-Eingang

    À propos Siemens: Das Papier verlor ja mittlerweile vom Hoch im Mai aus betrachtet fast 20% an Wert.

    Das ist für einen so schwergewichtigen Wert schon eine ordentliche Größe – und zwar trotz der Tatsache, dass der Konzern aktuell eigene Aktien massiv zurückkauft.

    Die Investoren trennten sich wohl wegen eines interessanten Details von der Aktie, das im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen veröffentlicht wurde:

    Tatsache ist, dass der Auftrags-Eingang deutlich schwächer als erwartet ausfiel und regelrecht einbrach.

    Also, die neuen Orders für das Unternehmen gingen um fast 9% auf nur noch 19,8 Mrd. € zurück.

    Das lag deutlich unter den Erwartungen der Beobachter. Im Konsens wurde ein Auftrags-Eingang von sage und schreibe 21,4 Mrd. € erwartet.

    Eine derart starke Abweichung von den Erwartungen bei einem so großen Konzern wie Siemens kommt nicht allzu häufig vor.

    Schwächelnde Realwirtschaft

    Der schwache Auftrags-Eingang beim deutschen Industrie-Giganten deutet stark hierauf hin:

    dass die Realwirtschaft entgegen der extrem optimistischen Prognosen wohl deutlich stärker schwächelt als die meisten Experten das wahrhaben wollen.

    Weder an den Börsen noch in der Realwirtschaft wachsen die Bäume unentwegt in den Himmel; das ist schlechterdings unmöglich.

    Und all jene, die immer noch den Traum von ewig steigenden Kursen träumen, werden vielleicht schon in diesem Herbst und Winter schmerzhaft eines Besseren belehrt werden.

    Stellen Sie sicher, dass Sie nicht von diesem Albtraum betroffen sein werden und schränken Sie Ihre Aktien-Positionen ein!

  • 11.08.2017 09:00

    Immobilienblase: Wenn es knallt, wird es heftig für viele Investoren

    Immobilien sind alles andere als eine sichere Anlageklasse; darauf weise ich Sie an dieser Stelle schon seit langer Zeit hin.

    Dabei muss ich eine Sache gleich vorweg sagen: Ich rede hier ausdrücklich nur von Immobilien-Investments!

    Die selbstgenutzte Immobilie gehört zu einer umfassenden Vermögens-Planung mit dazu und bietet Ihnen gerade als aktive Altersvorsorge viele Vorteile.

    Doch angelockt durch die niedrigen Zinsen haben zuletzt auch immer mehr Bundesbürger auf Immobilien-Investments gesetzt – und das wird noch viele massive Probleme nach sich ziehen.

    Experte verdeutlicht den Immobilien-Wahnsinn anhand von Zahlen

    Wie ein Experte in der Zeitschrift „Focus“ berechnet hat, beruhen die teils astronomischen Preise bei Immobilien derzeit zum großen Teil auf dem extremen Niedrigzins-Niveau.

    Doch das wird sich in Zukunft wieder ändern, und dann wird eine Zins-Erhöhung von nur 1% insges. einen Fall der Immobilienpreise von 16% nach sich ziehen.

    Das liegt daran, weil durch höhere Finanzierungs-Kosten der Anteil der Käufer, die sich ein teures Objekt leisten können, immer kleiner wird.

    Eine abnehmende Nachfrage nach Immobilien bewirkt auf dem Markt jedoch sinkende Preise, weswegen schon geringfügige Zins-Steigerungen einen enormen Fall der Immobilienpreise auslösen.

    Sinkt der Immobilienwert, dann platzen viele Kredite

    Doch ich sehe es sogar noch drastischer: Platzt die Immobilienblase, dann wird der in Gang gekommene Preisrutsch sehr schnell und heftig vonstattengehen.

    Je stärker jedoch die Preise sinken, umso mehr verschuldete Immobilien-Besitzer kommen in Bedrängnis.

    Denn der fallende Immobilienwert sichert irgendwann den Kredit nicht mehr ab und die finanzierende Bank fordert dann weitere Sicherheiten.

    Kann der Schuldner diese nicht erbringen, wird der Kredit-Vertrag gekündigt – auch wenn er noch tadellos bedient wird.

    Genau dieser Aspekt wird aber von einer Vielzahl der Immobilien-Käufer schlicht und einfach übersehen.

    Immobilien bieten hier eben keine hohe Sicherheit – das gilt ganz besonders in Phasen sinkender Preise.

    Und auch langfristig festgelegte Zinsen alleine bieten somit auch keine Sicherheit; die dann durch den Wertverlust einsetzenden Zwangs-Verkäufe werden den Preisrutsch weiter befeuern.

    Am Ende stehen viele überschuldete Immobilien-Besitzer und ein Immobilienmarkt, der ein deutlich niedrigeres Preisniveau aufweist, als wir es heute kennen.

    Fazit: Finger weg von Immobilien über das Eigenheim hinaus!

    Deshalb rate ich Ihnen nach wie vor dazu, dass Sie sich aus dieser Spekulation ganz heraushalten und neben Ihrem Eigenheim keine weiteren Immobilien-Investments eingehen.

    Nehmen Sie bestimmte Anlageklassen nicht mit ins persönliche Portfolio auf! – Auch das ist aktiver Kapitalschutz.

  • 09.08.2017 15:00

    US-Automarkt im freien Fall

    Momentan scheint es in deutschen Landen nur noch ein Thema zu geben: Die Diesel-Krise bestimmt derzeit die Schlagzeilen.

    Sicher ist, dass die Unsicherheit, ja das Vertrauen der Kunden in den Diesel-Motor dadurch nicht gestärkt wird.

    Kein Wunder also, dass sich die Krise in den offfiziellen Absatz-Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts bereits jetzt heftig niederschlägt:

    Im Juli 2017 brach der Absatz von Selbstzündern in Deutschland um fast 1/7 ein.

    Und es ist kaum zu erwarten, dass die Verbraucher angesichts drohender Diesel-Fahrverbote auch künftig bei Diesel-Neuwagen wieder kräftig zuschlagen werden…

    US-Automarkt schrumpft

    Während in Deutschland aktuell „nur“ der Absatz von Diesel-Fahrzeugen massiv rückläufig ist, kamen aus den USA düstere Nachrichten aus der gesamten Auto-Industrie:

    Trotz historisch einmaliger aggressiver Kauf-Anreize schrumpfte der US-Automarkt im Juli dieses Jahres um mehr als 5% gegenüber dem Vorjahr.

    Nicht nur die 3 großen US-Autobauer mussten mitunter massive Absatz-Rückgänge verzeichnen.

    Auch die deutschen Auto-Hersteller, die sich lange dem US-Abwärtstrend widersetzen konnten, verloren an Boden. Hier traf es v. a. BMW mit einem herben Absatz-Minus von 14%.

    Wohlgemerkt: Der US-Automarkt brach im Juli trotz der Tatsache ein, dass die Branche mit den aggressivsten Anreiz-Systemen der Geschichte potentielle Käufer ködern wollte!

    Autokauf auf Pump

    Aber anscheinend ist es kaum mehr nennenswert möglich, die US-Autoblase auf Pump noch weiter auszudehnen.

    Die Zahlen sind jetzt schon wahrlich gigantisch und erschreckend zugleich:

    Laut Daten der US-Notenbank betrug das Gesamt-Volumen der US-Autokredite Ende des 1. Quartals 2017 sage und schreibe 1,17 Bio. Dollar!

    Seit 2010 nahm das ausstehende Autokredit-Volumen damit um fast 70% zu!

    Sorgen bereitet insbesondere der „Subprime“ genannte Bereich des Marktes, der die Kredit-Vergabe an Kunden mit schlechter Bonität umfasst.

    Der Rating-Agentur Standard & Poor’s zufolge stiegen die Ausfall-Quoten in diesem Segment zuletzt stark an.

    Der Anteil neu vergebener Darlehen, die an Schuldner mit schwacher Kreditwürdigkeit gingen, lag demnach bei über 20 Mrd. Dollar.

    Comeback der Subprime-Krise

    Die Situation der Automobil-Kredite in den Vereinigten Staaten sei bedenklich und erinnere auf vielfache Weise an die Subprime-Immobilien-Krise.

    So wird jedenfalls die deutsche Wirtschaftsweise Isabel Schnabel jüngst in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zitiert.

    Die Finanz-Ökonomin sieht folglich erhebliche Gefahren für den Kreditmarkt aufziehen.

    Es sind nicht nur Gefahren für den Kreditmarkt, sondern auch für die US- und Weltkonjunktur, die derzeit – wie damals bei der Finanzkrise – massiv unterschätzt werden – noch…

  • 08.08.2017 09:00

    Der Angriff auf Ihr Geld läuft schon

    Halten Sie sich fest! Wenn es zum nächsten Banken-Crash kommt, steht nicht nur der Fortbestand der Euro-Zone auf dem Spiel.

    Dann ist auch Ihr Vermögen bedroht, wenn Sie Aktionär der Deutschen Bank sind oder auch nur Anleihen des größten deutschen Bankhauses im Depot haben.

    Stichwort „Bail-In“

    Das Horror-Stichwort hierbei lautet Bail-In.

    Das haben Sie noch nicht gehört? – Natürlich haben Sie das noch nicht gehört! Das ist ja genau die Absicht der europäischen Aufsichts-Behörden.

    Doch schon seit dem 01. Januar 2016 (!!!) ist die europäische Banken-Abwicklungs-Richtlinie (kurz: BRRD, für Bank Recovers and Resolution Directive) in Kraft.

    Damit hat die EU das zu Ende geführt, was in Zypern im Frühjahr 2014 mit der Enteignung der Sparer begonnen hatte.

    Seit 1.1.2016: Der Griff nach Ihrem Geld hat begonnen

    Enteignung ist ein hartes Wort, aber anders kann ich es nicht ausdrücken, was aktuell passiert.

    Das ist die schockierende Wahrheit seit 01.01.2016, die jeder kennen muss, der Geld bei der Bank hat:

    Seit dem 01. Januar 2016 gilt die europäische Banken-Abwicklungs-Richtlinie; ab jetzt ist der „Bail-in“ geltendes Recht in der Euro-Zone.

    Falls Sie es tatsächlich noch nicht gehört haben: Kein Wunder! Denn damit gehören Sie zur Masse der Europäer.

    Ich bin mir sogar sicher, dass selbst viele Mitarbeiter von Banken von diesem Geheim-Gesetz noch nichts gehört haben.

    Geht eine Bank pleite, geben Sie Ihr ganzes Geld

    Das ist das neue prinzip; das beinhaltet das neue Gesetz seit 01.01.2016.

    Sie erhalten dann aber nur wertlose Pleite-Aktien oder Anleihen der Bank. Der Plan der Geld-Diebe ist geheim und perfide – doch es ist die einzige Chance.

    Die Finanzkrise 2009 hat das globale Finanz-System fast zum Einsturz gebracht. Viele Staaten mussten die maroden Banken mit hohen Milliarden-Summen stützen.

    Heute ist fast schon vergessen, dass auch die Commerzbank in Deutschland bedrohlich nah am Abgrund stand.

    Nur durch eine staatliche Beteiligung von 25% an den Aktien konnte der Absturz verhindert werden.

    Hinter den Kulissen in Brüssel haben die Staaten der Finanz-Industrie und die EU-Politiker lange Zeit überlegt, wie das Problem zu lösen sei.

    Dabei ist die Lösung ganz einfach:

    Das Problem wird auf Ihrem Rücken gelöst! Ihr Vermögen wird beim nächsten Banken-Crash genommen, um die Löcher zu stopfen!

    Das Stichwort lautet hier, wie oben bereits geschrieben: „Bail-in“. Das klingt modern, doch es ist nur ein modernes Wort für Enteignung; mehr nicht!

    Sollte jetzt eine Bank in Schieflage geraten, wird eben zuerst auf das Geld der Anleihen-Besitzer, Aktionäre und Sparer zurückgegriffen.

    Daher ist eine Sache ganz wichtig:

    Meiden Sie Banken und Finanzwerte! Denn nur dann haben Sie erst einmal eine gute Chance, hier unbelastet durch die nächste Krise zu kommen.

  • 07.08.2017 16:58

    Platzen der Immobilienblase in Kanada

    Der Immobilienmarkt in Deutschland läuft extrem heiß:

    Neues zum Immobilien-Wahnsinn

    Eine 100 qm große Durchschnitts-Immobilie kostet in 23 Landkreisen oder kreisfreien Städten inzwischen mehr als das 30-fache der erzielbaren Jahres-Netto-Kaltmiete.

    Das teilte jüngst die Postbank mit. Den Postbankern zufolge seien die Immobilienpreise in den 3 größten deutschen Städten besonders hoch.

    In Berlin würden rund 29, in Hamburg 30 und in München sogar 33 Jahres-Netto-Kaltmieten verlangt und auch bezahlt.

    Konkret heißt das, dass Käufer ohne Mieterhöhung um die 30 Jahre lang warten müssen, um zumindest den Kaufpreis durch Vermietung zurückzuerhalten.

    Dabei sind Reparatur-Maßnahmen, Immobilien-Steuern und dergleichen gar nicht mit eingerechnet – ein Wahnsinn!

    Extrem teures München

    Besonders extrem ist die Lage im Großraum München:

    Von einem Bekannten hörte ich erst kürzlich, dass eine Freundin von ihm dienstlich in den Großraum München versetzt worden ist.

    Hier ist der Wohnungsmarkt gerade für Normalverdiener inzwischen derart extrem angespannt, dass die Kaltmieten einen immer größer werdenden Prozentsatz der Netto-Einkommen beanspruchen.

    Diese Freundin denkt deswegen ernsthaft darüber nach ihren Dienst zu quittieren, um nicht von vornherein mehr als die Hälfte ihres Einkommens einem potentiellen Vermieter überweisen zu müssen.

    Blase in Toronto platzt

    Anders stellt sich die Lage mittlerweile in Kanada dar – nach Jahren des ungebremsten Preisanstiegs scheint nun das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein:

    Allen voran in der Großstadt Toronto kann man schon jetzt vom Platzen der Blase sprechen.

    Dem lokalen Branchen-Verband TREB zufolge ging die Zahl der Verkäufe von Wohnobjekten im Großraum Toronto allein im Juli dieses Jahres um 40% zurück.

    Der Wert des durchschnittlichen Hauses ermäßigte sich seit April von 920.000 auf knapp 750.000 kanadische Dollar.

    In diversen Marktberichten wird von einem der rasantesten Markteinbrüche der Geschichte gesprochen. Es sei noch nicht abzusehen, wann ein potentieller Boden erreicht sei.

    Interessant ist ferner, dass sich mögliche Käufer örtlichen Beobachtern zufolge aktuell in teureren Regionen wie Toronto oder Vancouver völlig zurückziehen würden.

    Die Anhebung des Leitzinses von 0,5 auf 0,75% durch die kanadische Notenbank im Juli wird als ein Grund für den Preis-Abschwung genannt.

    Situation in Kanada erinnert an die der USA in 2007

    Ja, liebe Leser, im Jahr 2007 begann der Abschwung am US-Immobilienmarkt ähnlich.

    Folglich könnte den Menschen in Kanada das Schlimmste noch bevorstehen.

    Und es ist auch nur eine Frage der Zeit, ehe im überhitzten Immobilienmarkt der deutschen Ballungsräume das Ende der Preisblase erreicht sein wird…

  • 04.08.2017 08:43

    Kontra-Indikator: Ifo-Geschäftsklima-Index auf neuem Rekordhoch

    Die Stimmung der Wirtschaft erreicht immer neue Höchststände – Euphorie wohin man schaut.

    Und sollten einmal kritische Stimmen aufkommen, tauchen wieder neue Jubelmeldungen aus der Wirtschaft auf, und alles sieht nach einem unendlichen Aufschwung aus.

    Zu viel blinde Euphorie

    Diese fast schon unheimliche Euphorie wird auch durch ganz aktuelle Zahlen einmal mehr befeuert.

    Wie das Ifo-Institut in München jetzt bekannt gab, ist der Ifo-Geschäftsklima-Index im Juli mit 116 Punkten überraschend auf das 3. Rekordhoch in Folge gestiegen.

    Nach Meinung von Ifo-Präsident Clemens Fuest steht die deutsche Wirtschaft unter Volldampf und die Stimmung in den Chef-Etagen sei ausgesprochen euphorisch.

    Noch nie seit der Wiedervereinigung Deutschlands hätten die Führungskräfte die Wirtschaftslage so gut eingeschätzt wie derzeit.

    Auch der Ausblick auf die Lage in den kommenden 6 Monaten habe sich verbessert.

    Aber hier sage ich erst einmal: Vorsicht! Denn was auf den 1. Blick sehr gut aussieht, ist für mich eher ein Kontra-Indikator.

    Der Großteil dieses Aufschwungs hängt nämlich nur an wachsenden Exporten.

    Und die große Export-Abhängigkeit Deutschlands ist ein massives Problem – was aber in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle spielt.

    Deutschland ist zu exportabhängig – das kann gefährlich werden

    Doch was bei dieser ganzen Euphorie völlig vergessen wird, ist, dass kaum ein Land so exportabhängig ist wie gerade Deutschland.

    Die Export-Quote betrug letztes Jahr 46%. Fast die Hälfte unseres Bruttoinlandsproduktes (BIP) wird also nur durch Exporte ins Ausland erwirtschaftet.

    Schon an dieser Stelle müssten eigentlich viele Experten stutzig werden und auf die Euphorie-Bremse treten – doch das passiert nicht.

    Zum Vergleich: Das „Exportland“ Japan kommt gerade einmal auf eine Export-Quote von etwa 15%.

    Wir sind damit also extrem abhängig von der Weltkonjunktur und haben kaum Rückhalt durch die Binnen-Wirtschaft – das ist die Achillesferse dieses vermeintlichen „Aufschwungs“.

    Doch nicht nur die Exporte selbst nehmen ständig zu, sondern auch der Handelsbilanz-Überschuss weist immer neue Rekordwerte aus.

    Hierbei geht es um die Differenz zwischen Exporten und Importen. Erst letztes Jahr wurde mit 252 Mrd. € wieder ein neuer Rekord erzielt.

    Fazit

    Das bedeutet, dass wir eine extrem unausgeglichene Handelsbilanz haben. Wir liefern nämlich wesentlich mehr Waren ins Ausland als wir selbst importieren.

    Dadurch bauen sich dort Schuldenberge auf, die früher oder später kollabieren werden.

    Sie sehen einmal mehr: Die Instabilität des Finanz-Systems nimmt immer weiter zu – daher wird auch der nächste Crash immer wahrscheinlicher.

  • 02.08.2017 14:06

    Großbankchef warnt vor scharfem Einbruch der US-Konjunktur

    Seit 8 Jahren geht es an den Aktienmärkten nach oben – die längste Expansion seit dem 2. Weltkrieg scheint endlos weiterzugehen.

    Auffällig ist, dass derzeit die Volatilität, also die Schwankungsbreite, im historischen Vergleich extrem tief ist.

    Ein weiteres Indiz für die fast schon manisch euphorische Stimmung ist die ebenfalls im historischen Vergleich extrem hohe Bewertung des Aktienmarkts.

    Und in diesem Kontext bietet sich ein Blick auf das KGV des US-Aktienmarkts regelrecht an.

    S&P 500: Extrem hohe Bewertung

    Schauen wir also auf die Bewertung des US-Leitindex S&P 500:

    Dessen KGV liegt derzeit bei knapp 18 – und zwar auf Basis der in den kommenden 12 Monaten erwarteten Gewinne.

    Damit liegt das KGV auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2004 bzw. seit dem Platzen der großen Tech-Blase Ende der 1990er-Jahre.

    Wohl gemerkt: Diese Annahme, dieses KGV basiert rein auf den erwarteten Gewinnen der kommenden 12 Monate!

    Das sind also reine Hoffnungswerte. Ob diese auch so eintreten, ist extrem zweifelhaft.

    Warnung vor konjunktureller Eintrübung

    Sollte es zu einer konjunkturellen Eintrübung kommen, wäre es für die Unternehmen extrem schwer, die hohen Gewinn-Erwartungen des Markts zu erfüllen.

    Im Gegenteil: Massive Gewinn-Revisionen stünden wohl auf der Agenda.

    Und just jetzt warnt der einflussreiche Chef der britischen Großbank Standard Chartered, Bill Winters, vor einem solchen Szenario.

    In einem aktuellen Interview warnte er vor einem möglichen Einbruch der Konjunktur in den USA. Er sprach in dem Zusammenhang von einer prekären Lage.

    Herr Winters merkte an, dass die USA im aktuellen konjunkturellen Zyklus schon sehr weit fortgeschritten seien. Statistisch betrachtet müsste das Land nun auf eine Abkühlung zusteuern.

    Der Banker konstatiert aber gleichzeitig:

    Diese eigentlich überfällige Abkühlung sei durch die immer noch sehr niedrigen Zinsen und die Wachstums-Rhetorik der neuen Administration unter Präsident Trump hinausgeschoben worden.

    Heftige konjunkturelle Korrektur voraus

    Das könnte folglich bedeuten, dass eine allfällige konjunkturelle Korrektur heftig ausfallen könnte.

    Ja, heftig könnte dann auch die Korrektur am US-Aktienmarkt ausfallen. Und in diesem Kontext liegt Herr Winters auch völlig richtig:

    Je später diese erfolgt, umso massiver dürfte sie werden.

    Oder anders formuliert: Jetzt ist es also nicht angesagt, auf die Fortsetzung der Hausse zu hoffen. Denn diese Hoffnung könnte sich als extrem trügerisch und verlustreich herausstellen.