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24.01.2018

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Aktuelle Artikel
  • 23.01.2018 16:09

    Wie lange hält die Hausse am Aktienmarkt noch an?

    Der Januar 2018 hat es am US-Aktienmarkt wahrlich in sich. Binnen sieben Handelstagen schaffte der Dow Jones den Sprung von 25.000 auf 26.000. Irre. Das hat es in er altehrwürdigen Geschichte des US-Leitbarometers noch nie gegeben.

    Senkrecht nach oben

    Momentan geht es fast schon senkrecht nach oben. Und oberster „cheerleader“ im Hintergrund ist Präsident Trump höchstpersönlich. Der hat ja bereits die runde 30.000 als kommendes Kursziel ins Visier genommen. Die Bullen an der Wall Street sind jedenfalls euphorisiert. Und die Hoffnung der Optimisten ist, dass Trump wiederum mit der Ankündigung eines billionenschweren Infrastrukturprogramms den Startschuss für weitere extremere Kursavancen geben wird.

    In diversen Marktberichten war zu lesen, dass die US-Administration wohl noch im Januar 2018 erste Hinweise auf dieses Billionen-Programm geben wird. Trump hat ja im Wahlkampf versprochen, die marode Infrastruktur in den USA mittels eines gigantischen Investitionsprogramms zu sanieren.

    Dauert die Hausse ewig?

    Wie auch immer, Fakt ist jedenfalls dass der aktuelle Bullenmarkt am US-Aktienmarkt bereits extrem lange anhält. Und zwar genau gesagt seit März 2009. Unglaublich, aber wahr. Seither hat es beim marktbreiten S&P 500 kein einziges Mal mehr einen Rückgang von 20 Prozent und mehr gegeben. Damit steht jetzt schon fest, dass der gegenwärtige Bullenmarkt der zweitlängste der Geschichte ist. Zum Vergleich, der längste Bullenmarkt aller Zeiten war zwischen 1990 und 2000.

    Statistiker fanden heraus, dass damals die Hausse exakt 3.452 Tage anhielt. Der aktuelle Bullenmarkt hält nun schon mehr als 3.200 Tage an. Am 20.8. diesen Jahres wäre es also soweit. Dann wäre die gegenwärtige Hausse die längste, die es je in der Geschichte des USA gab. Wie krass überdehnt die aktuelle Aufwärtsbewegung bereits jetzt ist, zeigt die Tatsache, dass durchschnittliche Bullenmärkte nicht einmal 1.000 Tage anhalten.

    Ja, liebe Leser, der gegenwärtige Boom am US-Aktienmarkt scheint wohl alle Rekorde zu brechen. Vielleicht treiben es die Bullen ja noch so weit, dass diese Hausse zur längsten der Geschichte wird. Aber, und jetzt kommt das große ABER, mit jedem Tag weiterer Kursanstiege wird die Fallhöhe größer. Wir alle wissen, was im Anschluss an die Hausse zwischen 1990 und 2000 kam. Nämlich eine epische Baisse.

  • 22.01.2018 15:46

    Eurokrise – Target2-Forderungen der Deutschen Bundesbank erreichen Rekordwert

    Die Wirtschaft in Europa brummt. Der konjunkturelle Aufschwung setzt sich fort und gewinnt an Breite. So steht es in den Schlagzeilen der Medien am Anfang des Jahres 2018. Und meist liest man dann noch, dass selbst das krisengebeutelte Frankreich wieder zu einer Lokomotive des wirtschaftlichen Wachstums in Europa wird. So weit, so schön.

    Target2-Forderungen der Bundesbank explodieren

    Fakt ist aber, dass im krassen Gegensatz zur aktuellen Schönwetter-Propaganda im Euro-System immer noch extreme Spannungen, ja Turbulenzen auf der Tagesordnung ganz oben sind. Ein Blick auf die höchst amtlich und offiziell ausgewiesenen Target2-Forderungen der Deutschen Bundesbank genügt und zeigt eindeutig auf, dass die Krise in der Eurozone weiter schwelt und alles andere als gelöst ist.

    Halten Sie sich fest: zum 31.12.2017 beliefen sich die Target2-Forderungen der Deutschen Bundesbank auf sage und schreibe 906,9 Milliarden Euro. Gegenüber November 2017 stieg die Summe um 51,5 Milliarden Euro an. Dabei handelt es sich um den zweitgrößten Monatsanstieg überhaupt.

    Beim Target2-Saldo handelt es sich um Forderungen der Deutschen Bundesbank gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB), die auf das Zahlungsverkehrssystem Target2 zurückzuführen sind. Der Jahresanstieg dieser Forderungen der Bundesbank betrug damit 2017 mehr als 150 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 betrug der Anstieg 170 Milliarden Euro, 2015 waren es 123,5 Milliarden Euro

    Bundesbank versus Kritiker

    Die Deutsche Bundesbank sieht den Hauptgrund für den enormen Anstieg der Forderungen in der Umsetzung des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten. Die kritischen Stimmen weisen allerdings darauf hin, dass der Anstieg der Forderungen nichts anderes als eine krasse Zunahme der Kapitalflucht aus den Krisenländern Europas sei.

    Unter dem Strich führe das dazu, dass die deutsche Volkswirtschaft den Export der Waren in die EU praktisch und faktisch selbst finanziert. Selbst im „mainstream“ wird eingeräumt, dass bei einem Austritt eines Euro-Landes aus der Währungsunion die Forderungen der Bundesbank gegenüber diesem Land uneinbringlich sein könnten.

    Ja, liebe Leser, unter dem Strich zeigt der Anstieg der Forderungen der Bundesbank eindeutig auf, dass die Eurokrise nie gelöst, geschweige dann beendet ist. Die Grundprobleme existieren weiter. Die Fehlkonstruktion des Euro-Systems wird nicht angegangen und ferner sind die Leistungs-Unterschiede zwischen den verschiedenen Euro-Ländern weiter viel zu krass. Es ist also nur eine Frage der Zeit, ehe die Krise in Europa wieder auf die Agenda kommt. Lassen Sie sich nicht von der Aufschwungs-Propaganda einschläfern!

  • 19.01.2018 15:03

    Pensionsverpflichtungen – ungedecktes Billionenrisiko für deutschen Staat

    Dem deutschen Staat geht es so gut wie. So ist zumindest der mediale Grundtenor in diesen Tagen. Die Steuereinnahmen sprudeln, die Verschuldung sinkt und die neue Große Koalition streitet schon vor der offiziellen Installierung über neue milliardenschwere Ausgabenprojekte.

    Selbst die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler wird erstmals in ihrer 22-jährigen Geschichte rückwärtslaufen – und zwar um 78 Euro pro Sekunde. Dieser sekündliche Schuldenabbau ergibt sich überwiegend aus den aktuellen Haushaltsplänen der 16 Bundesländer für das Jahr 2018.

    Teure Pensionierungswelle

    Momentan mag der deutsche Staat zwar noch halbwegs passabel dastehen. Das wird sich aber schon relativ rasch ändern. Fakt ist nämlich, dass sage und schreibe 1,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst bis 2030 in den Ruhestand gehen werden. Das hat zur Folge, dass die Pensionsverpflichtungen des Staates gravierend hochschnellen werden. Schon jetzt sind diese Lasten gewaltig und extrem teuer für uns Steuerzahler.

    Die Pensionen für die Staatsdiener verschlangen allein im Jahr 2016 gewaltige 63,91 Milliarden Euro. Im Jahr 2006, also zehn Jahre zuvor, waren es nur 44,46 Milliarden Euro. Professor Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg hat im Auftrag des Bundes der Steuerzahler errechnet, dass der deutsche Staat bis zum Jahr 2050 gewaltige 1,3 bis 1,4 Billionen Euro für die Versorgung seiner Beamten wird ausgeben müssen.

    Der Großteil davon, etwa 870 Milliarden Euro, müsse für die Alterspensionen zur Verfügung stellt werden. Der Bund allein muss für die Verpflichtungen für Pensionen knapp 478 Milliarden Euro ausgeben. Hinzu kommen noch verpflichtende Ausgaben für Beihilfen im Volumen von gut 169 Milliarden Euro.

    Ja, liebe Leser, das sind gewaltige Kosten, die uns Steuerzahlern da aufgebürdet werden. Leider, ja wirklich leider hat der deutsche Staat erst seit dem Jahr 2007 damit begonnen, zumindest winzige Rückstellungen für die Pensionierungswelle zu machen. Angesichts der Billionen-Verpflichtung ist die aktuelle Summe, die im Rückstellungstopf liegt, wahrlich „peanuts“.

    Hier sprechen wir über einen momentanen Stand von um die 14 Milliarden Euro, die tatsächlich zurückgelegt worden sind. Besser als nichts möchte man da sagen. Aber unter dem Strich sind die 14 Milliarden nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

    Fraglich und spannend wird werden, wie der in Wahrheit klamme deutsche Staat mit uns Steuerzahlern und den Staatsdienern umgehen wird. Wahrscheinlich wird es am Ende dann doch zu Einschränkungen bei den Pensionen kommen müssen und gleichzeitig werden die Steuerzahler wieder zur Kasse gebeten werden.

  • 17.01.2018 16:03

    Crash-Warnung: Weltweite Schulden erreichen 233 Billionen Dollar

    Die Gefahren aus dem weltweiten Schuldenwachstum nehmen immer mehr zu. Tatsächlich hat es nach dem Ende der globalen Finanzkrise eine kurze Phase mit einer geringeren Schuldendynamik gegeben. Doch das hat sich mittlerweile umgekehrt und die globalen Schulden wachsen weiter nahezu ungebremst weiter. Mit verheerenden Folgen für die Stabilität des globalen Finanzsystems.

    Schulden wachsen schneller als die Wirtschaftsleistung

    Nach Berechnungen des Instituts für internationale Finanzen (IIF) erreichte die Höhe der weltweiten Schulden im dritten Quartal 2017 den Wert von 233 Billionen Dollar. Das sind 16 Billionen Dollar mehr, als noch Ende 2016. Im Vergleich zum weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind die Schulden jetzt um 318 Prozent höher als das BIP. Jeder Erdenbürger ist damit im Durchschnitt mit über 30.000 Dollar verschuldet. Diese hohen Summen sind kaum noch zu fassen und das zeigt Ihnen einmal mehr: Das globale Schuldenproblem ist noch keineswegs gelöst.

    Im Gegenteil: Nach wie vor steigen die Schulden weltweit weitaus schneller, als die reale Produktion an Gütern und Dienstleistungen. Das bedeutet, dass die Schuldenlast immer größer wird und letztlich nicht mehr durch Arbeit abgebaut werden kann. Der Plan einer schuldenfreien Welt ist demnach nicht mehr umzusetzen. Wenn jetzt noch Zinserhöhungen kommen, bricht das System vollends zusammen. Hochgerechnet auf das Jahr 2017 hat damit die Verschuldung gegenüber dem Vorjahr um etwa 9 Prozent zugenommen. Damit steigen die Schulden dreimal schneller als das weltweite BIP.

    Schuldensystem ist auf Absturz programmiert

    Doch ein System, das nur darauf beruht, immer mehr Schulden zu generieren, ist letztlich zum Untergang verurteilt. Auch ein Haushalt, dessen Schulden immer schneller steigen als sein Einkommen, geht unweigerlich bankrott. Egal was Ihnen heute über einen angeblichen „Aufschwung“ erzählt wird: Anhand dieser einfachen Überlegung ist klar, dass es mit unserem System nicht dauerhaft so weitergehen kann. Vielmehr wird es irgendwann kollabieren, so, wie jedes Schuldensystem in der Geschichte zusammengebrochen ist.

    Deshalb ist es gerade jetzt für Sie wichtig, dass Sie sich aktiv auf diesen unweigerlich kommenden Crash vorbereiten. Gegen eine Schuldenkrise wappnen Sie sich vor allem mit Fremdwährungen und Edelmetallen. Welche weiteren Anlageformen dazu geeignet sind, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

  • 16.01.2018 18:19

    Aktienmarkt – Starinvestor warnt vor Platzen der Blase

    Das Geschehen an den US-Aktienmärkten ist seit Monaten gleich. Täglich werden neue Rekorde gefeiert. Und das Ganze bei einer Schwankungsintensität, die im langfristigen historischen Vergleich auf einem extremst niedrigen Niveau verharrt. Irre, aber wahr.

    Rasanter Anstieg

    Der Anstieg vollzieht sich auch immer rasanter. Nur ein Beispiel sei hierfür genannt. Der viel beachtete Dow Jones brauchte für die 500 Zähler von 24.500 auf 25.000 nur sage und schreibe acht Handelstage. Der weitere Anstieg von der runden 25.000 auf die 25.500 vollzog sich noch schneller. 500 Punkte innerhalb von nur sieben Handelstagen. Wahnsinn! Am Ende der vergangenen Handelswoche fehlten dem Dow Jones nicht einmal mehr 200 Punkte zur nächsten runde Marke von 26.000.

    Euphorie pur

    In einem Marktbericht zum mittlerweile bizarren Bullentreiben hieß es, dass die Anleger derzeit euphorisch seien. Diese Stimmung verschwinde nicht einfach über Nacht. Dafür brauche es eine Serie negativer Konjunkturdaten, aber kurzfristig sei alles in Ordnung. So äußerte sich jedenfalls der Portfolioverwalter Bret Chesney von Alpine Global zur derzeitigen Lage am US-Aktienmarkt. Es gibt aber auch Stimmen, die bedeutend vorsichtiger und warnender sind.

    Darunter befindet sich auch der legendäre Investor Jeremy Grantham, Mitgründer und Chefstratege der Investmentfirma GMO (Grantham, May & van Otterloo). Grantham sagte bereits die Zusammenbrüche des Aktienmarkts im Jahr 2000 und 2008 voraus. In jüngster Vergangenheit wagte er sich wieder aus der Deckung und warnte die Investoren vor einem möglichen Zusammenbruch der Kurse.

    Blase am Aktienmarkt

    Grantham merkt in seinem Börsenbrief an, dass im letzten halben Jahr die US-Aktienmärkte einen kontinuierlichen Anstieg verzeichnet hätten. Laut Grantham könnte das der Auftkakt einer „blow off“- Rallye sein. Sollte der marktbreite S&P 500 in den nächsten neun bis 18 Monaten auf 3.400 bis 3700 Punkte steigen, wären die Voraussetzungen für einen folgenden Crash erfüllt. Denn vor der 2000er- bzw. 2008er-Blase ging es zuvor beinahe senkrecht nach oben.

    Ja, liebe Leser, für Grantham wäre es nicht überraschend, wenn sich der Markt im allfälligen Crash halbieren würde. Und hier sei nochmals betont, dass selbst im Falle einer Halbierung der Aktienmarkt immer noch kein Super-Schnäppchen wäre. Im Gegenteil. Angesichts eines derart schlechten Chance-Risiko-Verhältnisses ist es angebracht, das böse Treiben von der Seitenlinie aus zu beobachten. Lassen Sie sich ja nicht in den völlig überhitzten und überteuerten Markt drängen!

  • 15.01.2018 16:03

    Wann realisieren die Investoren die Risiken der Amazon-Aktie?

    Ist Ihnen der reichste Mann der Welt bekannt? Wahrscheinlich werden viele auf Bill Gates oder vielleicht auch den legendären Super-Investor Warren Buffett tippen. Zweifelsohne sind sowohl Gates als auch Buffett steinreiche Milliardäre.

    Unter dem Strich führte aber der extreme Kursanstieg der Amazon-Aktie dazu, dass Jeff Bezos nun unangefochten der reichste Mensch der Welt ist. Mittlerweile wird das Vermögen von Herrn Bezos auf um die 110 Milliarden Dollar taxiert. Unglaublich, aber wahr. Bezos hat damit Bill Gates vom Thron des reichsten Menschen der Welt gestoßen und ist mittlerweile reicher, als Gates dies je war.

    Amazon-Aktie auf Höhenflug

    Der extreme Anstieg des Kurses der Amazon-Aktie auf über 1.300 Dollar war letztlich für den Wechsel an der Spitze der Superreichen verantwortlich. Mittlerweile liegt die Marktkapitalisierung von Amazon bei fast 630 Milliarden Dollar. Das ist eine gewaltige Bewertung, besser gesagt Überbewertung.

    Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis des für das Jahr 2017 erwarteten Gewinns pro Aktie in Höhe von 4,32 Dollar bei fast 273. Das ist wahrlich atemberaubend hoch. Selbst wenn es zu einer Steigerung des Gewinns auf acht Dollar je Aktie im Jahr 2018 käme, läge die Bewertung mit einem KGV von 147 immer noch jenseits von Gut und Böse.

    Ja, liebe Leser, das Beispiel Amazon zeigt sehr schön auf, wie hoch das Maß der Euphorie, der Gier der Investoren derzeit ist. Den Aktien werden irrsinnig hohe Bewertungen zugestanden, die letztlich nur in einer perfekten Fantasie-Welt vielleicht zu rechtfertigen wären. Und es fällt auch auf, dass die Analysten wie Gurus immer höhere und wildere Kursziele ausrufen. Für Amazon werden mittlerweile schon Kursziele von 1.500 und mehr Dollar je Aktie genannt. Dabei werden sämtliche Risiken ganz und gar ausgeblendet. Und da fallen einem bei Amazon viele ein.

    Wettbewerbsrechtliche Probleme, Probleme durch den zunehmenden Protektionismus durch die Trump-Administration bzw. steuerrechtliche Kalamitäten sind nur einige wenige Themenfelder, bei denen Amazon in Bedrängnis bekommen könnte. Hinzu kommen in deutschen Landen ja regelmäßig Streiks der Belegschaft. Der hohe Kurs von über 1.300 Dollar ist letztlich nur dann langfristig haltbar, wenn Amazon über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg weiter rasant wächst.

    Wehe, es kommt da irgendwas dazwischen, was aus heutiger Sicht nur wenige auf der Rechnung haben. Kurz gesagt, das Beispiel Amazon zeigt sehr schön auf, wie grotesk teuer der Aktienmarkt derzeit ist.

  • 12.01.2018 13:15

    Crash-Warnung: Rentenniveau in Deutschland ist das niedrigste der EU

    Nachdem immer wieder behauptet wird, die Deutschen wären „reich“ und müssten deshalb für alle möglichen Probleme wie Eurorettung oder Flüchtlingskrise nahezu alleine einstehen, zeigt sich jetzt immer mehr, dass dem nicht so ist. Nach einer Studie der EZB, sind die Deutschen, was das Vermögen angeht, sogar das Schlusslicht in Europa. Im Schnitt haben die anderen Länder doppelt bis dreimal mehr Vermögen als der durchschnittliche Deutsche. Diese Zahlen werden auch durch neue Studien aus anderen Quellen belegt.

    Ein Kritikpunkt gegenüber den Erhebungen der EZB war, dass die Altersrenten nicht in das Vermögen einbezogen worden seien. Doch gerade da ist Deutschland ebenfalls wieder Schlusslicht. Beim Vergleich der zu erwartenden Rentenhöhe kommt Deutschland nach Feststellungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gerade einmal auf 58 Prozent des letzten Einkommens.

    Der Schnitt auf Ebene aller OECD-Länder liegt jedoch bei 69 Prozent Rente im Vergleich zum letzten Einkommen. Besonders gut schneiden hier die Italiener mit 75 Prozent, die Spanier mit 84 Prozent und die Griechen mit sogar 110 Prozent Rente verglichen mit dem früheren Einkommen ab.

    Ursache dafür ist, dass in den meisten Ländern die letzten 5 bis 10 Jahre vor Renteneintritt, also die Jahre mit den meist besten Verdiensten im Erwerbsleben, als Berechnungsgrundlage für die Rente herangezogen werden. In Deutschland ist es dagegen ein Durchschnitt über das ganze Erwerbsleben, was erheblich schlechter für die spätere Rente ist.

    In Deutschland gilt: Lange arbeiten für ein niedriges Rentenniveau

    Noch drastischer wird es, wenn man die für die Rente nötigen Arbeitsjahre sieht. In Deutschland muss im Schnitt 45 Jahre für die Rente gearbeitet werden, in Frankreich jedoch nur 41 Jahre, in Italien 40 Jahre und in Griechenland sogar nur 35 Jahre. Hier wird wieder deutlich, wie sehr Erwerbstätige in Deutschland auch bei der Rente benachteiligt sind.

    Für Sie heißt das, dass Sie keinesfalls auf den Staat vertrauen dürfen. Das staatliche System bei uns mit den höchsten Einkommenssteuern und Sozialabgaben für Angestellte aller Industrieländer ist dafür verantwortlich, dass es zu einem immer schlechter werdenden Verhältnis zwischen der Höhe des letzten Einkommens vor Rentenbeginn und der dann gezahlten Altersrente kommt. Derzeit ist zudem nicht absehbar, dass sich daran grundlegend etwas ändert. Und das trotz der seit Jahren bekannten kritischen demografischen Situation.

    Auch deshalb ist es unumgänglich, Ihr Vermögen vor dem nächsten Crash zu retten. Nur Ihr eigenes Vermögen wird Sie dabei über Wasser halten, denn auf den Staat oder auch auf staatliche Leistungen wie die Rente wird im nächsten Crash kein Verlass sein.

  • 10.01.2018 15:19

    Wird die irre Überbewertung des US-Aktienmarkts 2018 abgebaut?

    Das Neue Jahr 2018 begann an den Aktienmärkten so, wie das alte Jahr endete. Es ging weiter fulminant nach oben; insbesondere bei den US-Aktien. Angeführt von den großen Tech-Aktien kennen die US-Indizes nur noch die Richtung nach oben. Der marktbreite S&P 500 stieg auf über 2.700. In den diversen Marktberichten steht unisono zu lesen, dass im aktuell euphorischen Umfeld die Investoren jede noch so kleine Schwäche als ideale Kaufgelegenheit sehen.

    Übertriebener Optimismus

    Auffällig ist derzeit ferner, dass die Stimmung unter den Privatanlegern in den USA derzeit so gut wie noch nie zuvor in der Geschichte ist. Einer jüngst veröffentlichten Umfrage zufolge sind fast 60 Prozent der privaten Investoren in den USA im Bullenlager. Nicht einmal jeder sechste Privatanleger ist momentan bearish gestimmt. Solche Werte sind wahrlich einzigartig und extrem zugleich. Kein Wunder, dass von einer Kapitulation der Bären gesprochen wird.

    Extreme Überbewertung

    Einher geht diese Euphorie mit einer ebenso epischen Überbewertung. Es kann an der Stelle nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass das Shiller-Kurs-Gewinnverhältnis mit Blick auf den marktbreiten S&P 500 mittlerweile auf über 33 gestiegen ist. Nur einmal in der Geschichte lag es höher. Und zwar im Dezember 1999 bei einem Wert von gut 44. Der historische Durchschnitt liegt im Übrigen bei gut 16.

    Anders formuliert, selbst bei einer Halbierung des US-Aktienmarkts läge die Bewertung immer noch über dem historischen Schnitt und wäre überhaupt nicht billig. Immer wieder wird derzeit ja betont, dass die Dividenden, sprich die Ausschüttungen der börsennotierten Gesellschaften, in einer zinslosen Welt ja der Ersatz für Zinserträge seien.

    Und auch der Blick auf die Dividendenrendite beim S&P 500 entlarvt, wie krass überbewertet der US-Aktienmarkt derzeit ist. Die Dividendenrendite beim Weltleitindex wird aktuell mit einem Wert von nicht einmal 1,8 Prozent ausgewiesen. Der historische Schnitt liegt aber bei gut 4,3 Prozent. Also, auch diese Kennziffer zeigt die krasse Überbewertung des US-Aktienmarkts sehr schön auf.

    Ja, liebe Leser, leider wissen wir nicht, wann diese absurden Werte wieder auf ein halbwegs normales Maß fallen werden. Es wäre aber nicht wirklich überraschend, wenn schon in nicht allzu ferner Zukunft die Wende nach unten einsetzen würde. Wie schon gesagt, selbst bei einer Halbierung wäre der US-Aktienmarkt im langfristigen Vergleich alles andere als ein supergünstiges Schnäppchen, bei dem man zuschlagen muss….

  • 09.01.2018 17:04

    2018: Wird die Blase am deutschen Immobilienmarkt immer größer?

    Der deutsche Immobilienmarkt steht schon seit längerer Zeit im Fokus der Medien. Das war auch zwischen den Jahren der Fall. Überall waren Artikel zu lesen, in denen von weiter steigenden Mieten und Preisen von Wohnimmobilien zu lesen ist.

    Es wurde darauf hingewiesen, dass allein in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 sich die Preise von Eigentumswohnungen um fast acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhten. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern war der Preisanstieg nur ein wenig geringer als bei den Eigentumswohnungen. Hier wurde auf ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017 hingewiesen.

    Wird es noch teurer?

    Interessant ist auch, dass auch für 2018 fast alle Auguren mit weiter anziehenden Preisen rechnen. Extrem, aber wahr. Es gibt fast niemanden mehr, der zumindest etwas vorsichtiger gestimmt ist. Das ist auch beachtlich. Wie krass teuer selbst kleinste Eigentumswohnungen in den angesagten Ballungsräumen der Republik mittlerweile geworden sind, offenbart sehr eindrücklich das Beispiel München.

    Hier ist es mittlerweile so, dass Verkäufer selbst für Wohnungen, die nicht einmal eine eigene Dusche und Toilette haben, irre Mondpreise aufrufen. So werden im Nobelstadtteil Schwabing absolute Miniwohnungen mit einer Größe von zwölf Quadratmetern zum Verkauf angeboten. Und zwar für deutlich über 200.000 Euro! Wohl gemerkt, für eine Wohnung ohne Dusche und eigene Toilette. Gut möglich, dass in der aktuellen Blase solche Kleinstwohnungen selbst zu diesen Mondpreisen noch einen Käufer finden werden.

    Ja, liebe Leser, an der Stelle kann nicht oft genug betont werden, dass Sie um solche irren Angebote einen weiten Bogen machen sollten. Solche Exzesse gibt es wahrlich selten und diese treten meist dann auf, wenn aus vormals halbwegs normalen Märkten reine Spekulationsblasen geworden sind. Momentan liegen die Neubaukosten für eine Wohnung in Deutschland bei etwa 2.500 Euro pro Quadratmeter. Und selbst diese 2.500 Euro sind schon relativ „sportlich“.

    Wenn die Politik tatsächlich die regulatorischen Hürden für das Bauen niedriger legen würde, könnte in den kommenden Jahren viel (relativ) preiswerter Wohnraum entstehen. Und spätestens dann wird der Käufer der teuren Mini-Wohnung in Schwabing feststellen, dass er – Überraschung, Überraschung – am Höhepunkt des Preiszyklus völlig überteuert gekauft hat und zu diesem Kaufpreis wird nie mehr verkaufen können. Daher gilt auch 2018: Lassen Sie sich um Himmels willen auch jetzt nicht in die Falle extrem überbewerteter Immobilienengagements locken!

  • 08.01.2018 14:36

    US-Präsident Trump ruft 30.000 als neues Kursziel für den Dow Jones aus

    Der Höhenflug an den US-Börsen setzt sich auch 2018 ungebremst fort. In den ersten vier Handelstagen des neuen Jahres erklommen die diversen Indizes neue Rekordmarken. Der viel beachtete Dow Jones überwand am 4. Januar die runde Marke von 25.000. Und zwar in absolutem Rekordtempo. Es bedurfte sage und schreibe nur 23 Handelstage, also nicht einmal fünf volle Handelswochen, ehe der Index den Tausenderschritt von 24.000 auf 25.000 schaffte.

    So rasant ging es bisher nie zuvor in der Geschichte nach oben. Der alte Rekord von einer runden Tausendermarke zur nächsten lag bislang bei 24 Handelstagen. Gut möglich, dass angesichts des irren Momentums womöglich die 26.000er-Marke in deutlich weniger als 20 Handelstagen erreicht werden wird. Aber vielleicht geht der Rallye ja schon in den nächsten Wochen die Kraft aus.

    US-Präsident ruft neues Kursziel aus

    Wenig verwunderlich ist auch, dass in dem euphorischen Umfeld US-Präsident Trump höchstpersönlich den Anstieg auf 25.000 feierte. Er ging in dem Kontext sogar noch weiter und rief die 30.000 als „neue Nummer“ aus. Er deutete an, dass ein weiterer Anstieg der Kurse an den Börsen Ziel seiner Regierung ist.

    Und in dem Zusammenhang wurde auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen der US-Regierung verwiesen, mit denen der Anstieg der Kurse zumindest gefördert werde. Konkret geht es hier um die Absenkung der Körperschaftssteuer und die weitere Erhöhung der fiskalischen Ausgaben. Das ist zumindest das Wunschdenken der Administration von Donald Trump.

    US-Notenbank besorgt über hohe „Asset-Preise“

    Höchst interessant ist da, was aus den jüngst veröffentlichten Protokollen der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank hervorging. Darin war zu lesen, dass eine Reihe hochrangiger Mitglieder der Federal Reserve aktuell besorgt sind. Grund zur Sorge seien den Protokollen zufolge Risiken für Finanzstabilität. Und in dem Kontext wird auf die gegenwärtige geringe Volatilität an den Märkten und – jetzt wird es höchst interessant – die hohen Bewertungen der Asset-, sprich Aktienpreise verwiesen.

    Ja, liebe Leser, wir sollten wahrlich extrem wachsam sein, wenn sich schon die höchsten Vertreter der mächtigen US-Notenbank ob der hohen Bewertung der Märkte sorgen. Anders formuliert, das Chance-Risiko-Verhältnis ist derzeit für Käufer am US-Aktienmarkt denkbar schlecht. Letztlich stellt sich die Frage, wann dieser extreme Hausse-Impuls beendet sein wird. Sicher ist, dass das Absturzpotential mit jedem Tag weiterer Rekorde an den Aktienmärkten größer wird. Unabänderlich.